Das Projekt
Warum einen Zen-Tempel in Europa bauen?
Viele Jahre lang haben wir dieses Projekt in unserem Herzen und in unserem Geist getragen, auf die richtige Zeit und den richtigen Ort gewartet, damit diese in ihrer materiellen Form erscheinen. 2004 begann dies, als wir diesen wunderschönen Ort in den Pilis-Bergen entdeckten. Der Landkauf startete 2005, der Bau fing 2006 an und unser erstes 90-Tage-Retreat wurde 2008 im Tempel gehalten. 2009 sah den Bau der ersten Zen-Halle und der Hilfsgebäude, als auch das zweite lange Retreat, das aus der koreanischen Zen-Tradition entspringt und auf den westlichen Stil von unserem Gründungslehrer Zen-Meister Seung Sahn angepasst wurde.
Warum soviel Mühsal auf sich nehmen, einen Tempel von Grund auf zu bauen? Folgend die Hauptgründe:
- Wir haben eine wachsende Anzahl an europäischen Sunims in unserer Schule, die von ihrer klösterlichen Ausbildung in Asien zurückkehren würden, aber die keinen Ort haben, wo sie in Europa leben und praktizieren könnten.
- Einige möchten Mönch oder Nonne werden, aber es gibt für sie keinen klösterlichen Trainingsort, bevor sie ihre Ausbildung in Korea fortsetzen können.
- Wir brauchen für eine stetig wachsende Anzahl an Teilnehmern eine dauerhafte Stätte für unsere 90-Tage-Winter-Retreats.
- Und letztendlich brauchen wir unbestritten einen ländlichen Ort, inmitten der Natur, der all denen als Zuflucht dient, die in einer praktizierenden Gemeinschaft dauerhaft oder zeitweise leben möchten.
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Hoffnungen und Sehnsüchte
Obwohl wir unsere Vision vor Augen hatten, wie der Tempel aussehen sollte, haben wir von Anfang an immer darauf reagiert, was vor uns erschien. Es gab zwar immer eine ursprüngliche Idee, wie das Geländ und die Gebäude zukünftig sein würden. Aber das Tempel-Projekt wird von den Freiwilligen finanziert und ausgeführt, die den wahren Wert der drei kostbaren Juwelen – dem Buddha, dem Dharma und der Sangha – sehen. Einigen mag es naiv erscheinen, darauf zu vertrauen, dass das, wovon wir träumen, sich manifestieren wird, aber die tatsächlichen Geschehnisse zu Projektbeginn haben uns anderes gelehrt. Wir haben auf allen Gebieten enorme Schwierigkeiten erlebt, aber mit konsequentem Praktizieren und engem Zusammenarbeiten, war es möglich, sie zu überwinden. Diese Schwierigkeiten waren wahrhaftes Training für uns alle. Unsere Gegner wurden unsere wirklichen Lehrer. Wir waren niemals enttäuchst, sahen nur, wieviel Karma wir abzuarbeiten haben, um diesen Tempel sowohl Innen als auch Außen zu errichten.
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Die Zukunft
Die folgenden Gebäude werden für die Tempelzwecke gebaut:
- Buddha-Hallen und Zen-Hallen
- Schlafunterkünfte
- Hilfsgebäude (Küche, Bäder usw.)
- Büro mit Internetzugang
- Gewächshaus und ausgedehnte Gemüse- und Kräutergärten
- Glocken- und Trommelturm
- Sauna mit Badhaus
- Hütten für Solo-Retreats
Die Tempelanlage wird genug Raum für verschiedene Aktivitäten bieten, einschließlich Retreats, Solo-Retreats, Workshops, öffentliche Vorträge, Erholung, individuelle Studien und viel, viel mehr.
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Umweltfreundliches Vorgehen
Da wir hier hautnah an der Natur sind, ist uns sehr bewusst, was wir ihr antun. Darum versuchen wir kontinuierlich unsere Umgebung zu schützen, indem wir nur ökologische Haushaltsprodukte benutzen, die Küchenabfälle im Garten wiederverwenden, naturfreundliche Materialien gebrauchen, alternative Energie nutzen und alle lebenden Wesen auf dem Tempelgelände und seiner Umgebung respektieren. All dies ist ein natürlicher Bestandteil unserer alltäglichen Praxis von Aufmerksamkeit und Mitgefühl geworden.






